Clemens Schweiger
Klaus Dewald
Gerhard Spanka
Raphael Funck

Vorstand

Der Vorstand von Campus für Christus besteht aktuell aus folgenden Personen:

  • Clemens Schweiger, Wettenberg - Vorsitzender und Missionsleiter
  • Klaus Dewald, Lohra
 - stellvertretender Vorsitzender
  • Gerhard Spanka, Lich - stellvertretender Vorsitzender und Geschäftsführer
  • Raphael Funck, Gießen

Satzung

§ 1 Name und Sitz 


Der Verein führt den Namen "Campus für Christus", hat seinen Sitz in Gießen und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck und Aufgabe des Vereins

1. 
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung der christlichen Religion, die Förderung von Wissenschaft und Forschung und die Förderung mildtätiger Zwecke. Zweck ist auch die Förderung von Körperschaften im Ausland zur Durchführung gemeinnütziger Zwecke gemäß §§ 52 und 53 AO. 

3. Der Satzungszweck wird insbesondere wie folgt verwirklicht:



a) Ziel: 
Es ist unser Ziel, an der Ausführung des weltweiten Missionsauftrages der christlichen Kirchen in Wort und Tat mitzuarbeiten und damit verbundene Lebenshilfe zu leisten.

b) Durchführung: 
Menschen jeder Nationalität werden zu Christus geführt, im Glauben gefördert und an christliche Gemeinden gewiesen. Sie sollen angeregt werden, sich im Sinne Jesu Christi missionarisch und diakonisch zu betätigen. Diese Teilziele werden erreicht durch öffentliche Veranstaltungen oder private Treffen, Freizeiten, Tagungen, Studienreisen und Seminare. Die Veranstaltungen können Vortrags-, Informations- oder Kulturcharakter haben. Daneben werden besondere missionarische Aktionen durchgeführt. Hauptzielgruppe sind Schüler und Studierende sowie haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiter. Es können jedoch auch Angebote an alle anderen Bevölkerungsgruppen gemacht werden.

c) In einem gesonderten Arbeitszweig wird offene Jugendarbeit durch Veranstaltungen und Freizeiten örtlicher Kleingruppen angeboten.

d) Es werden wissenschaftliche fachübergreifende Symposien zur Integration der christlichen Weltsicht in der Wissenschaft veranstaltet und die Inhalte derselben in Veröffentlichungen den Professoren und Hochschuldozenten bekannt gemacht.

e) Zur Verwirklichung des Ziels werden erforderliche Literatur sowie audiovisuelle Hilfs- und Werbemittel erstellt und vertrieben.  

f) Die humanitäre Arbeit des Vereins auch im Ausland wird über den Global Aid Network (GAiN) e.V. bzw. ihre Rechtsnachfolgerin Global Aid Network (GAiN) gGmbH geleistet.

g) Für die verschiedenen Arbeitsbereiche werden Mitarbeiter ausgebildet. Es werden Mitarbeiter zum Dienst in der Mission, teilweise verbunden mit Arbeit in ihren Berufen, ins Ausland entsandt. Es werden missionarische und diakonische Projekte unterstützt. Die Lebenshilfe erfolgt auch durch die Unterstützung bedürftiger Personen im Sinne § 53 AO.

4. Verbindung zur Kirche: 
"Campus für Christus" legt großen Wert auf Zusammenarbeit mit den christlichen Kirchen, Freikirchen und Gemeinschaften. Der Verein selbst ist an keine kirchliche Organisation gebunden. Dem Ziel des Vereins entsprechend sollen sich die erreichten Studenten, Schüler und andere Teilnehmer der Veranstaltungen in ihrer örtlichen Kirchengemeinde aktiv betätigen.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Mittelverwendung

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5
 Begünstigungsverbot

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 6 Glaubensgrundlage

Die Glaubensgrundlage des Vereins entspricht der der Evangelischen Allianz und ist für die Mitglieder verbindlich.

§ 7 Mitgliedschaft und Beiträge

1. Mitglieder können nur Männer und Frauen ab 18 Jahren werden, die den Verein hauptamtlich oder ehrenamtlich zu fördern bereit sind, die Glaubensgrundlage des § 6 als für sich verbindlich anerkennen und sich verpflichten, die Interessen des Vereins und seiner Mitglieder in einem gegenseitigen Vertrauensverhältnis zu wahren und zu stützen. 

2. Pflichtbeiträge für die Mitgliedschaft können erhoben werden. Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.
3. Die Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vorstand voraus. Der Vorstand beschließt über diesen mit einfacher Mehrheit. Über diese Entscheidung ist das Mitglied unter Hinweis auf die satzungsmäßigen Rechte und Pflichten schriftlich zu unterrichten.

4. Jedes Mitglied hat Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung sowie aktives und passives Wahlrecht.

5. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf einen Anteil am Vermögen oder Eigentum des Vereins, auch nicht bei dessen Auflösung.

6. Die Mitgliedschaft endet:
  
1. durch Tod durch Austritt, der in einer Mitgliederversammlung mündlich erklärt werden kann oder dem Vorstand schriftlich angezeigt werden muss und sofort wirksam wird
  
2. durch Ausschluss durch Vorstandsbeschluss aus wichtigem Grund. Ein solcher ist besonders gegeben, wenn ein Mitglied sich erheblicher Verstöße gegen die Vereinsinteressen schuldig macht oder nicht mehr zur Glaubensgrundlage steht
  
3. durch Streichung von der Mitgliederliste. Diese kann der Vorstand beschließen,
  
- wenn das Mitglied ins Ausland verzieht; 
  
- wenn das Mitglied unentschuldigt an drei Mitgliederversammlungen nicht teilnimmt;
- wenn das Mitglied den durch die Mitgliederversammlung festgelegten Mitgliedsbeitrag ein Jahr nicht bezahlt hat.

§ 8 Organisation und Verwaltung


1. Geschäftsjahr und Finanzielles: Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die finanziellen Mittel zur Deckung der Kosten werden durch freiwillige Beiträge und Spenden und aus dem Vertrieb der in § 2, 2 genannten Tätigkeiten aufgebracht.



§ 9 Organe des Vereins sind: 


- der Vorstand 

- die Mitgliederversammlung


- der Beirat

§ 10 Der Vorstand  


1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei, maximal fünf Personen: der/dem Vorsitzenden, der auch Missionsleiter ist, dem Geschäftsführer des Vereins, dem Geschäftsführer der Global Aid Network (GAiN) gGmbH und bis zu zwei zusätzlichen Personen. Mindestens eine Person wird zum Stellvertreter bestimmt. Diese Personen bilden gleichzeitig den geschäftsführenden Vorstand. Jeweils zwei Personen vertreten den Verein gemeinsam.


2. Der Geschäftsführer der Global Aid Network (GAiN) gGmbH ist kraft Amtes Mitglied des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit für die Dauer von zwei Jahren den übrigen Vorstand aus ihren Mitgliedern. Die Personen bleiben bis zu einer ordentlichen Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist möglich. Die Aufgaben der Vorstandsmitglieder werden vom Vorstand bestimmt, insbesondere wer der Vorsitzende, der auch Missionsleiter ist, und wer der Geschäftsführer ist.


3. Der amtierende Vorstand kann bis zur nächsten Wahl weitere Mitglieder bis zur satzungsgemäßen Höchstzahl in den Vorstand berufen.


4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel seiner Mitglieder anwesend sind. Auf Antrag haben Abstimmungen in geheimer Wahl zu erfolgen.


5. Die Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle von einem anderen Vorstandsmitglied, schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung mit einer Einladungsfrist von mindestens einer Woche einberufen und geleitet.


6. Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu führen. 



7. Dem gemäß § 26 BGB vertretungsberechtigten Vorstand obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er hat zu veranlassen, dass über die Einnahmen und Ausgaben sowie über das Vereinsvermögen ordnungsgemäß Buch geführt wird. Der Mitgliederversammlung hat er einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

§ 11 Die Mitgliederversammlung  


1. Jährlich findet eine Hauptversammlung statt. Die Hauptversammlung beschließt über: 
    
a) den Jahresbericht      
    
b) den Finanzbericht des Geschäftsführers     
    
c) die Entlastung des Vorstandes     
    
d) die Neuwahl des Vorstandes
e) die Höhe des Mitgliedsbeitrags
f) eine Satzungsänderung
g) die Auflösung des Vereins.



2. Außerordentliche Versammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert:      

a) durch den Vorstand     

b) wenn mindestens 1/5 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen.

3. Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle von einem seiner Stellvertreter, schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, mit einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen einberufen und geleitet.

4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von spätestens zwei Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen. 

5. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Auf Antrag haben Abstimmungen in geheimer Wahl zu erfolgen. Satzungsänderungen und der Beschluss über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von mindestens 3/4 der erschienenen Mitglieder. Derartige Beschlüsse bedürfen einer Mitgliederversammlung, zu der schriftlich unter Angabe des Wortlauts der geplanten Satzungsänderung bzw. unter Hinweis auf die geplante Auflösung des Vereins einzuladen ist.

6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll, von einem jeweils auf Vorschlag des Sitzungsleiters von der Mitgliederversammlung dazu zu bestimmenden Mitglied, zu führen und von diesem und dem Leiter der Mitgliederversammlung zu unterschreiben.  



§ 12 Der Beirat 


Der Verein kann außenstehende Personen, die geeignet und bereit sind, die Vereinsarbeit zu fördern, in einen Beirat berufen. Die Berufung erfolgt durch den Vorstand. Die Mitglieder des Beirats haben im Vorstand und in der Mitgliederversammlung beratende Stimme. 



§ 13 Auflösung des Vereins


Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung zur Förderung der christlichen Religion.

Die Liquidatoren werden durch einfache Mehrheit gewählt.

Stand: 21.5.2016