Teilnehmer-Stimmen

Zu zwei längeren Berichten...

... geht es hier!

... nach einem einjährigen Einsatz

"Ich habe gelernt, mich ganz auf Gott zu verlassen, ich brauche keine Angst zu haben, egal vor welchem Weg."

"Meine Studienwahl war mir nicht klar: während des Einsatzes hat sich das für mich geklärt."

"Ich brauche keinen "Plan B" mehr."

"Ich bin Gott näher gekommen in diesem Jahr und traue mich, mehr über meinen Glauben zu reden."

"Meine Berufswahl hat sich bestätigt."

"Gelernt habe ich, mit Konflikten besser umzugehen."

"Ich habe gemerkt, mit wie wenig Geld ich auskommen kann und mit wieviel weniger die Menschen im Einsatzland leben."

"Ich wusste, dass ich hier genau richtig bin, auch wenn mir der Gedanke, "Studentenarbeit" zum machen, vorher etwas suspekt war."

... nach einem Sommerprojekt

"Habe einen ganz anderen Eindruck vom Land bekommen als bei einer Urlaubsreise."

"Super Gemeinschaft, nette Leute, neue Erfahrungen mit Gott."

Tamy hat ein Jahr in der Studentenbewegung in Kroatien mitgearbeitet

Mein FSJ begann an einem heißen Augusttag, als ich auf dem Flughafen in Split aus dem Flieger stieg. Ja, genau dort, wo deutsche Touristen normalerweise Urlaub machen, würde ich ein Jahr lang einen Freiwilligendienst leisten.

Mein Team bestand außer mir aus zwei jungen kroatischen Ehepaaren, deren Hauptaufgabe die christliche Studentenarbeit in Split ist. Konkret heißt das: Sie wollen Studenten während ihres Studiums für ein Leben mit Gott begeistern, sie in den ersten Glaubensschritten begleiten und fördern. Sehr schnell stellte ich fest, dass es wenig wiedergeborene Christen in Kroatien gibt. Deshalb betete ich viel dafür, dass Gott in Split etwas veränderte. In meinem Kopf hatte ich bestimmte Erwartung wie das aussehen sollte.

Gott aber hatte offenbar andere, bessere Gedanken. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es nicht auf die sichtbaren Resultate ankommt. Gott hat jedes meiner Gebete gehört. Gebet bewegt unglaublich viel auch wenn wir nicht immer sofort sehen, was sich verändert. In diesen Momenten durfte ich lernen auf Gott zu vertrauen, dass Er der König ist und weiß, was er tut.

Während meines FSJs hat mich eine Begegnung mit einem jungen Osteuropäer sehr bewegt. Er hatte wegen seines Glaubens schon viel gelitten. Sein Vater hatte ihn vor eine harte Entscheidung gestellt: „Entweder du gibst deinen christlichen Glauben auf oder ich will dich nie wieder sehen.“ Er hat Jesus gewählt und wurde von seiner Familie rausgeschmissen. Gott aber hat ihn versorgt und seine Entscheidung belohnt. Was für ein Glaube! Das hat mich herausgefordert: „Hätte ich auch so gehandelt? Wie viel ist mir Jesus wert? Würde ich wirklich alles für ihn aufgeben?“

Steven war ein Jahr in Israel

Energiegeladene Beduinenkinder, orthodoxe Juden mit Ringellocken auf einem Fahrrad, muslimische Frauen mit einem Sack Reis auf dem Kopf. Hier pulsiert scheinbar alles, lebhafte Straßen ebenso wie die Menschen. Ich war im „Heiligen Land“, und immer wieder schießen mir Bilder des vergangenen Jahres durch den Ko

Mein Chef sagte mir einmal: “Das besondere an diesem Land ist, dass es nur eine Sache gibt, die unveränderlich ist: Veränderung.” Er hatte Recht. In Israel weiss man nie, was auf einem zukommt. Es kann eine spontane Einladung zu einem Dinner sein, ein plötzliches Aufeinandertreffen mit einem Bekannten aus der Heimat, kleine Momente wie Sonnenuntergänge in der judäischen Wüste, oder ein Gespräch mit Israelis, Palästinensern oder anderen Ausländern im 231er Bus, der von Bethlehem nach Jerusalem fährt.

Ich bin in meinem Glauben und meiner Beziehung zu Jesus weitergekommen in diesem Jahr. Viele Begegnungen mit Teammitgliedern, ebenso wie mit Leuten aus verschiedensten haben dazu beigetragen. Hängen geblieben sind mir auch die vielen Gespräche mit Palästinensern über die Liebe Gottes, und ich bin gespannt, was der Herr mit den gesäten Samen noch vorhat.